Kettenhandschuhe zum Arbeitsschutz

Kettenhandschuhe zum Arbeitsschutz

Kettenhandschuhe dienen im Arbeitsschutz dazu, den Träger vor Schnitt-, Stich- oder Bissverletzungen zu schützen. Diese bestehen komplett aus einem dichten Kettenwerk aus Edelstahlringen und lassen sich so gut und schnell hygienisch reinigen. Handbedeckungen mit einem Geflecht aus Schutzmaterial decken die ganze Hand bis zum Handgelenk und jeden Finger einzeln allseitig ab. Der Vorteil von Kettenhandschuhen besteht darin, dass diese sowohl von Links- als auch Rechtshändern getragen werden können. Kettenhandschuhe werden in einer Universalgröße hergestellt - diese passt sich durch geschickte Einstellmöglichkeiten jeder Handgröße an. So müssen Unternehmen, die ihren Mitarbeitern zum Arbeitsschutz Kettenhandschuhe zur Verfügung stellen, nicht separate Kettenhandschuhe für jeden Mitarbeiter erwerben. 

Welche Berufsgruppen müssen Kettenhandschuhe zum Arbeitsschutz tragen?

Eine Gefährdung durch Schnitt- oder Stichverletzungen ist nicht unbedingt an bestimmte Tätigkeiten oder an Berufe gebunden, sondern dann vorhanden, wenn mit Schnitt- oder Stichverletzungen zu rechnen ist. Mögliche Einsatzgebiete für einen Schutzhandschuh sind:

  • Arbeit mit scharfkantigen Werkstücken, z.B. Blechen, Gussteilen etc.
  • Arbeit mit Handmessern, z.B. in Schlachthäusern, in der Lebensmittelproduktion bei Auslöse- und Zerlegearbeiten von Fleisch, Fisch, Wild und Geflügel
  • Arbeiten mit kraftbetriebenen Handmessern
  • Arbeit an Schneidemaschinen,
  • Arbeit mit Messerführung in Richtung Hand, Handgelenk
  • Arbeit an Maschinen
  • Arbeit an unter elektrischer Spannung stehenden Teilen

Laut BGR 200 (Benutzung von Stechschutzhandschuhen und Armschützern) richtet sich die Auswahl von Kettenhandschuhen zum Arbeitsschutz nach der Art der Tätigkeit sowie der ermittelten Gefährdung und des festgelegten Schutzzieles.