Gefahren für Schwangere

Schwangere und ihre ungeborenen Kinder benötigen in allen Lebenslagen besondere Schutzmaßnahmen, das gilt jedoch besonders am Arbeitsplatz der werdenden Mutter. Da der gesetzlich geregelte Mutterschutz erst ab der 34. Woche greift, müssen, mit der Ausnahme von einigen Berufsgruppen, die meisten Frauen in der Anfangsphase ihrer Schwangerschaft noch ganz normal arbeiten gehen. Welchen Gefahren arbeitenden Schwangere ausgesetzt sind und wie die im Arbeitsschutz verankerten Rechte mögliche gesundheitliche Gefährdungen verhindern sollen, erfahren Sie hier.

Mutterschutzgesetz - Gefahren meiden

Die Rechte und Pflichten von schwangeren Frauen sind in Deutschland in zwei Gesetzestexten geregelt: Im Mutterschutzgesetz und in der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz. Wichtig ist, dass die Frauen die Schwangerschaft rechtzeitig melden, so dass die Arbeitgeber in der Lage sind eine Gefährdungsbeurteilung und etwaige Umgestaltungen des Arbeitsplatzes vorzunehmen.

Zu langes Stehen, schweres Heben oder der Umgang mit schädlichen Substanzen und Strahlung stellen Gefahren für das Kind und die Mutter da, deswegen müssen Schwangere von diesen Aufgaben entbunden werden. Außerdem dürfen Frauen während der Schwangerschaft nur 8,5 Stunden pro Tag arbeiten und ab dem dritten Monat ist es verboten sie auf Beförderungsmitteln wie Taxen, Bussen oder Flugzeugen einzusetzen.

Wohl von Mutter und Kind

Im Extremfall kann eine Frau Ihren Beruf zum Wohle Ihres Kindes nicht mehr ausüben, bekommt jedoch um Benachteiligung vorzubeugen das volle Gehalt ausgezahlt. Darüber hinaus stehen die werdenden Mütter unter einem besonderen Kündigungsschutz, der während der Schwangerschaft und vier Monate danach gilt - Sogar während der Probezeit greift dieser Schutz. Beim Bundesminsiterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können sich werdende Eltern über alle Rechten und Pflichten in der Schwangerschaft in formieren, weiter nützliche Infos bietet der "Leitfaden Mutterschutz".